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Filmkritik: Meisterdetektiv Pikachu

Pünktlich zum heutigen Release von Meisterdetektiv Pikachu, hat es mich auch schon ins Kino verschlagen. Dem Film habe ich bereits entgegen gefiebert, seit der erste Trailer dazu erschienen ist. Nun kann man ihn sich ein paar Wochen im Kino ansehen, bis er dann in allen Pokemon-Fan-Regalen als BluRay stehen wird. Dies wird nun eine Filmkritik, auch wenn ich kein echter Filmkritiker bin. Behaltet das bitte im Hinterkopf, wenn ihr jetzt weiterlesen solltet.

Außerdem möchte ich kurz darauf hinweisen, dass hier und da vielleicht ein paar Spoiler zum Film vorkommen können. Wenn du also noch vor hast, den Film zu sehen, ohne bereits zu viel Hintergrundwissen zu haben, dann solltest du nun nicht auf „Read more“ klicken. Allen anderen wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Der Film „Meisterdetektiv Pikachu“, kurz zusammengefasst

Interessanterweise startet der Film mit einer uns sehr bekannten Szene, nämlich mit dem Ausbruch von Mewto aus einem Labor (mir ist übrigens aufgefallen, dass immer wieder Bezug zu anderen Filmen genommen wird, nicht nur aus dem Pokemon-Universum). Bei euch ratern nun alle Zahnräder? Kleiner Tipp: Der erste Pokemon Film. Man sieht ein rasant davon brausendes Auto und schon nimmt das ausgebrochene Pokemon die Verfolgung auf, bis es den Pkw auf einer Brücke abrupt zum Halten bringt.

So viel zum Start des Films. Ich glaube, so viel kann man noch verraten, ohne direkt zu spoilern. Nun lernt man in einer neuen Szene den Hauptprotagonisten kennen, Tim Goodman. Er ist 21 Jahre alt und hat – zum Unverständnis aller anderen – noch kein eigenes Pokemon. Das soll sich nun ändern, denn sein Kumpel hat ihn zu einem Tragosso mitgenommen, dass er fangen soll. Das geht allerdings mächtig in die Hose. Als sein Handy klingelt und er erfährt, dass es einen Unfall gab, der seinen Vater betrifft, macht er sich direkt auf den Weg nach Ryme City. Dort bekommt er gesagt, dass sein Vater und sein Partner-Pokemon einen Autounfall hatten.

Tim macht sich auf in das Appartement seines Vaters und trifft dort auf Pikachu, der überraschenderweise mit ihm reden kann, aber nur mit ihm. Alle anderen verstehen ihn nicht und so kommt es zum Beispiel in einer Bar zu einer witzigen Szene, in der Tim versucht mit Pikachu zu reden, ohne dass ihn die anderen Besucher für verrückt erklären.

Mit Pikachu macht sich Tim nun auf, seinen Vater zu finden, denn er glaubt nicht daran, dass er bei dem Autounfall gestorben ist. Sein Grund das anzunehmen: Das ihm zugelaufene Pikachu, dass ja schließlich auch noch lebt.

Die Handlung

Die Handlung in Meisterdetektiv Pikachu ist relativ einfach gehalten, sodass sie auch Kinder verstehen können, schließlich ist auch die FSK der Meinung, dass ihn Kinder ab 6 Jahren durchaus sehen dürfen. Den Eindruck habe ich im Verlauf des Films auch immer wieder gewonnen, denn der Plot ist schon relativ früh erahnbar und verfestigte sich von Szene zu Szene, in denen Rückblenden zum Tag des Unfalls gemacht werden.

Ich weiß nicht, ob es im gleichnamigen 3DS-Spiel den gleichen Hintergrund hat, weshalb Tim mit Pikachu reden kann, da ich das Spiel noch nicht gespielt habe (bzw. mich noch relativ am Anfang befinde), aber zur Sicherheit warne ich mal eben vor dem Spiel, wenn ihr euch die Überraschung nicht verderben lassen wollt, denn hier und da habe ich schon Überschneidungen finden können.

Die Figuren

Ich muss zugeben, dass mich die Pokemon Gestaltung in den ersten Trailern doch etwas verblüfft hat. Sonst kennt man nur die „rundgelutschten“ Comic-Versionen der Taschenmonster, in dem Film hat man sie allerdings ins echte Leben versucht umzugestalten. So ist Pikachu über und über mit weichem Mäusefell überzogen, Mewto sieht einfach nur episch aus und Glurak ist eine schuppige Echse mit Flügeln, die Feuer speien kann (gruselig). Enton bekommt immer noch recht schnell Kopfschmerzen, Pummeluff singt immer noch jeden in den Schlaf und Fukanos sind die besten Freunde der Polizei – old, but gold.

Auch die Stimme von Pikachu hat mich in den Trailern etwas überrascht, ich hatte mich allerdings recht schnell daran gewöhnen können und zum Ende des Films macht es auch Sinn, warum Pikachu diese Stimme (übrigens gesprochen von Ryan Reynolds bzw. in Deutschland synchronisiert von Dennis Schmidt-Voß) bekommen hat und keine quietischige Mäusestimme, wie in den Animes.

Mein Fazit

Für hartgesottene Pokemon-Fans ist der Film ein Must-See, alle anderen können meiner Meinung nach auch auf die VoD/BluRay/DVD-Version warten – außer man möchte den Film in 3D auf einer großen Leinwand genießen. Die besten Stellen des Films sind wieder einmal schon im Trailer gewesen, alles andere ist entweder voller Action oder würde die Story spoilern. Personen, die die Welt der Pokemon noch nie verstanden haben, werden an dem Film keinen Spaß haben – sage ich so, wie es ist.

Ich hatte wohl etwas zu hohe Erwartungen an den Film, dass ich deswegen etwas zu hart mit dem Meisterdetektiv Pikachu ins Gericht gehe. Aber so ist halt leider meine Meinung.

Bleibt abzuwarten, wie die Neuverfilmungen von „Der König der Löwen“ und „Aladdin“ werden. Denn darauf bin ich auch schon sehr gespannt.

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